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Datenschutzerklärung

Stand 12.10.2026

Wer die Daten bearbeitet

Verantwortlich im Sinne des Datenschutzgesetzes ist:

Fristo — ein Angebot von Hoang Nguyen
Hohfurristrasse 24, 8408 Winterthur, Schweiz
datenschutz@fristo.ch

Für Kunden im EWR: Wir bearbeiten Daten aus der Schweiz. Die EU anerkennt für die Schweiz ein angemessenes Datenschutzniveau.

Wofür der Betrieb verantwortlich ist

Diese Erklärung beschreibt, was wir selbst mit Daten tun: auf unserer Website, bei Anmeldung, Abrechnung und Support.

Für die Daten, die ein Betrieb in Fristo erfasst — auch die seiner Mitarbeitenden und externen Firmen und die Meldungen über QR-Kleber —, ist der Betrieb verantwortlich. Wir bearbeiten sie in seinem Auftrag und nach seinen Weisungen (AGB § 8 und Vereinbarung zur Auftragsbearbeitung). Fragen dazu richten Sie am besten an den Betrieb; was uns erreicht, leiten wir an ihn weiter.

Welche Daten anfallen

Konto: Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer (freiwillig), Rolle, Sprache.

Betriebsdaten: Gebäude, Anlagen, Aufträge, Meldungen, Prüffristen, Dokumente, Fotos und Pläne und die dazugehörigen Nachweise — also das, was Sie selbst erfassen.

Nachrichten: Nachrichten, Fotos und Dateien, die Personen eines Betriebs einander schreiben, speichern wir als Betriebsdaten im Auftrag des Betriebs. Lesen können sie die Mitglieder des Gesprächs, ein Gespräch zu einem Auftrag alle, die diesen Auftrag sehen dürfen. Die Verwaltung des Betriebs liest Direktgespräche und Gruppen nicht mit, in denen sie nicht Mitglied ist. Eine gelöschte Nachricht verliert Text und Anhänge sofort. Im Browser kommen Nachrichten über einen Dienst von Laravel Cloud in Frankfurt an, aufs Telefon über Apple (Abschnitt „Die Fristo-App"). Gespeichert wird, solange der Vertrag des Betriebs besteht.

Meldungen ohne Konto: Wer über einen QR-Kleber eine Störung meldet, gibt einen Text und freiwillig Name und E-Mail-Adresse an — die Adresse, damit er erfährt, wie es ausgeht. Ein Konto entsteht dabei nicht.

Anmeldungen ohne Konto: Externe Firmen melden ihren Einsatz bei einem Betrieb mit dem Zusatzmodul Zutritt & Schlüssel über einen Link an — mit Kontaktperson, den Personen, die kommen, und einer Unterschrift; eine Reinigungsfirma bestätigt ihre Arbeit im Zusatzmodul Reinigung über den Link ihres Ausweises. Verantwortlich ist der Betrieb (Abschnitt „Wofür der Betrieb verantwortlich ist“); ein Konto entsteht dabei nicht.

Anmeldung: der Zeitpunkt der letzten Anmeldung, die Sitzung und die Anmeldecodes, jeweils mit IP-Adresse (Abschnitt „Protokolle und IP-Adressen").

Annahme der Bedingungen: Wer ein Konto eröffnet, nimmt AGB und Nutzungsbedingungen an. Wir halten fest, wer welche Fassung wann und in welcher Sprache angenommen hat.

Verträge: Unterschreiben Sie in Fristo einen Vertrag mit uns, halten wir Name, Funktion, E-Mail-Adresse, Zeitpunkt, IP-Adresse und Browserkennung als Nachweis fest.

Abrechnung: Rechnungsadresse, Stufe, Rechnungen und Zahlungen. Kartendaten sehen wir nie. Wählen Sie die QR-Rechnung, prüfen wir die UID-Nummer Ihrer Firma im öffentlichen UID-Register des Bundesamts für Statistik. Wir halten das Ergebnis, den Firmennamen laut Register und den Zeitpunkt fest und ziehen Ihr Zahlverhalten bei uns (Mahnungen) heran. Eine Auskunftei fragen wir nicht an.

Mails an uns und unser Adressbuch: Wer uns schreibt — über das Kontaktformular oder per E-Mail —, steht danach in unserem Adressbuch, mit Name, E-Mail-Adresse und dem, was er uns mitteilt (etwa Firma, Telefon, Funktion), dazu die Nachrichten selbst. So finden wir den Austausch wieder und antworten nicht zweimal von vorn.

Auskünfte, Löschungen und Einschränkungen: Wir halten fest, wer was wann verlangt hat und was wir getan haben — als Nachweis, in einem signierten Protokoll.

Kontaktformular und Besuch unserer öffentlichen Seiten: jeweils im eigenen Abschnitt unten.

Wozu

Zum Betrieb der Anwendung: Fristen berechnen, Aufträge zuteilen, Nachweise erzeugen, Sie anmelden und benachrichtigen. Dazu für Abrechnung und Support, zur Sicherheit und um Fehler zu finden und zu beheben. Eine Auswertung Ihrer Betriebsdaten zu anderen Zwecken findet nicht statt, und sie werden nicht an Dritte verkauft.

Auf welcher Grundlage

Je nach Zweck:

Vertragserfüllung (Art. 31 Abs. 2 lit. a DSG, Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) — für den Betrieb der Anwendung und die Abrechnung.

Berechtigtes Interesse (Art. 31 Abs. 1 DSG, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) — für Sicherheit, Missbrauchsabwehr und Fehlersuche, die anonyme Zählung der Seitenaufrufe, den Spamschutz im Kontaktformular und die Aufbewahrung von Unterlagen, die das Schweizer Recht verlangt.

Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) — ausschliesslich für die Besuchsstatistik mit Kennung. Sie können sie jederzeit über „Cookie-Einstellungen" unten auf jeder Seite widerrufen; was bis dahin erfasst wurde, bleibt rechtmässig.

Darüber hinaus tun wir nichts, das eine Einwilligung verlangen würde: keine Werbeverfolgung, keine Profile, keine Weitergabe zu fremden Zwecken. Automatisierte Einzelentscheidungen treffen wir nicht.

Wo die Daten liegen

Anwendung und Datenbank laufen auf Servern in Frankfurt am Main (Region eu-central-1), betrieben über Laravel Cloud auf Amazon Web Services. Dort liegen auch die täglichen Sicherungen.

Dateien — Fotos, Dokumente, Pläne, Nachweise — liegen in einem Speicher von Cloudflare (R2), den Laravel Cloud für uns betreibt. Sein Standort ist nicht auf die EU festgelegt.

Aus Schweizer Sicht ist das eine Bekanntgabe ins Ausland. In die Staaten des EWR ist sie zulässig, weil der Bundesrat ihnen ein angemessenes Datenschutzniveau zuerkennt (Anhang 1 der Datenschutzverordnung). Was in die USA geht und auf welche Garantie wir uns dafür stützen, steht im nächsten Abschnitt.

Einige unserer Dienstleister haben ihren Sitz in den USA und können dort von Behörden zur Herausgabe verpflichtet werden. Die Verträge mit ihnen verpflichten sie, solche Anfragen zu prüfen und uns zu informieren, soweit das Gesetz es erlaubt. Die Übertragung ist verschlüsselt, und wir selbst geben Daten nur heraus, wozu uns das Gesetz verpflichtet.

Wer sonst noch Zugriff hat

Wir setzen Dienstleister ein, die Daten in unserem Auftrag bearbeiten. Mit jedem haben wir einen Vertrag über die Auftragsbearbeitung geschlossen.

– Laravel Holdings Inc. (USA) mit Laravel Cloud: Betrieb von Anwendung, Datenbank, Dateiablage und Sicherungen. Laravel setzt dafür eigene Unterauftragsbearbeiter ein, namentlich Amazon Web Services (Rechenzentren in Frankfurt) und Cloudflare (Dateiablage und das Netz, das jede Anfrage weiterleitet und Angriffe abwehrt; dabei wird Ihre IP-Adresse verarbeitet).

– Laravel Nightwatch (ebenfalls Laravel Holdings Inc.): Überwachung von Fehlern und Antwortzeiten. Zu jedem Aufruf werden die aufgerufene Adresse, Zeitpunkt, Dauer und Ergebnis festgehalten, dazu eine gekürzte IP-Adresse und die Kennung der angemeldeten Person — nicht ihr Name, nicht ihre E-Mail-Adresse und nicht, was Sie in Formulare eingeben. Ausserdem Fehlermeldungen und der Betreff versandter E-Mails. Die Daten liegen in der EU und werden nach 90 Tagen gelöscht.

– cyon GmbH (Basel, Schweiz): Versand unserer E-Mails — Anmeldecodes, Benachrichtigungen, Empfangsbestätigungen, Rechnungen. Die Bearbeitung findet in der Schweiz statt.

– Anthropic PBC (USA): nur wenn Sie „Aus Dokument übernehmen", die Raumerkennung im Grundriss oder die KI-Belegerfassung nutzen. Das gewählte Dokument geht zur Auswertung an ein Sprachmodell; der Vorschlag kommt in ein Formular zurück, das Sie vor dem Speichern sehen und ändern. Anthropic verwendet die Daten vertraglich nicht zum Training und löscht Eingaben und Ergebnisse innerhalb von 30 Tagen — ausser es muss sie wegen eines Missbrauchs oder von Gesetzes wegen länger aufbewahren. Dasselbe Modell kann uns helfen, Antworten auf Ihre Nachrichten zu formulieren; dann geht der Text der Nachricht mit.

– Stripe Payments Europe Ltd. (Irland): Kartenzahlungen, sobald Sie ein kostenpflichtiges Abonnement mit Karte bezahlen. Kartendaten gehen direkt an Stripe; wir sehen und speichern sie nie. Für Betrugsabwehr und gesetzliche Pflichten ist Stripe selbst verantwortlich und übermittelt dafür Daten an Stripe Inc. (USA).

– Google LLC (USA): reCAPTCHA im Kontaktformular (Abschnitt „Das Kontaktformular und sein Spamschutz").

– Apple (Apple Distribution International Ltd., Irland, und Apple Inc., USA): Zustellung der Mitteilungen an die Fristo-App. Apple stützt die Übermittlung in die USA auf die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission.

Zahlungseingänge auf QR-Rechnungen ruft PostFinance AG (Bern) für uns ab; sie bearbeitet die Daten als Bank in eigener Verantwortung.

Für unsere eigene Kommunikation und Verwaltung — E-Mail, Büroanwendungen, Buchhaltung, Versand — nutzen wir übliche Dienste mit Sitz oder Rechenzentren in der Schweiz und der EU. Was Sie uns schreiben, liegt dort.

In die USA gehen Daten an Laravel, Cloudflare, Anthropic, Stripe, Google und Apple. Laravel, Cloudflare, Stripe und Google sind nach dem EU-US Data Privacy Framework und dessen Swiss-US-Teil zertifiziert; für zertifizierte Unternehmen anerkennen die Schweiz und die EU ein angemessenes Schutzniveau. Mit Anthropic gelten die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission in der vom EDÖB anerkannten Fassung; dasselbe gilt ergänzend für alle anderen, falls eine Zertifizierung wegfällt.

Darüber hinaus geben wir keine Daten weiter — ausser wir müssen es von Gesetzes wegen.

Protokolle und IP-Adressen

Bei jedem Aufruf verarbeiten unser Hostinganbieter und sein Netz Ihre IP-Adresse, um die Seite auszuliefern und Angriffe abzuwehren.

Wir selbst begrenzen Anmeldeversuche, Meldungen und Anfragen über das Kontaktformular je IP-Adresse; diese Zähler verfallen nach höchstens einer Stunde. Zu einem Anmeldecode speichern wir Ihre E-Mail- und IP-Adresse und löschen beides nach 30 Tagen. Ihre Sitzung kann IP-Adresse und Browserkennung enthalten; sie endet zwei Stunden nach dem letzten Aufruf. Unterschreiben Sie einen Vertrag in Fristo, halten wir IP-Adresse und Browserkennung als Nachweis fest, solange der Vertrag aufzubewahren ist.

Darüber hinaus speichern wir keine IP-Adresse — auch nicht im Kontaktformular und bei Meldungen über einen QR-Kleber.

Wie lange

Solange Ihr Konto besteht. Nach dem Ende des Vertrags sind die Daten Ihres Betriebs noch eine Zeit lang nur lesend abrufbar, damit Sie sie vollständig ausleiten können — mindestens 30 Tage und höchstens ein Jahr; die genaue Frist nennen wir Ihnen mit der Kündigung. Danach löschen wir sie. Nachweise, die Sie selbst abgelegt haben, bleiben bis dahin unverändert lesbar.

Die Sicherungen reichen einen Monat zurück; ältere werden gelöscht. So lange können gelöschte Daten dort noch stehen.

Anmeldecodes: 30 Tage. Anfragen aus dem Kontaktformular und Mails an uns samt dem Austausch dazu: zwei Jahre nach der letzten Nachricht — dann löschen wir sie automatisch, und mit ihnen den Eintrag im Adressbuch, sofern Sie nicht Kunde oder Geschäftspartner sind. Besuchsstatistik mit Kennung: 14 Monate. Protokolle über Auskünfte, Löschungen und Einschränkungen: zehn Jahre, als Nachweis.

Rechnungen und Buchungsbelege bewahren wir zehn Jahre auf, weil das Obligationenrecht es verlangt (Art. 958f OR). Unterschriebene Verträge und die Annahme der Bedingungen bewahren wir auf, solange Ansprüche daraus verjähren können — bis zehn Jahre nach dem Vertragsende (Art. 127 OR).

Wie wir Ihre Daten schützen

Technische und organisatorische Massnahmen nach dem Stand der Technik:

Verschlüsselte Übertragung (TLS) auf allen Wegen.

Anmeldung ohne Passwort — per Einmalcode oder Passkey. Bei einem Passkey bleiben Fingerabdruck und Gesicht auf Ihrem Gerät; wir erhalten sie nie.

Trennung der Betriebe in der Datenbankschicht, nicht erst in der Oberfläche.

Tägliche Sicherungen und protokollierte Zugriffe des Supports.

Vollständige Sicherheit kann niemand zusichern. Stellen wir eine Verletzung der Datensicherheit fest, die Sie betrifft, informieren wir Sie und — wo das Gesetz es verlangt — die Aufsichtsbehörde.

Cookies

Beim ersten Besuch fragen wir Sie, welche Cookies Sie zulassen. Ihre Wahl ändern Sie jederzeit über „Cookie-Einstellungen" unten auf jeder Seite.

Notwendig — immer aktiv, weil die Seite ohne sie nicht funktioniert:
– fristo-session: Ihre Sitzung und Anmeldung, zwei Stunden nach dem letzten Aufruf
– XSRF-TOKEN: Schutz vor Formularmissbrauch, ebenso lange
– appearance: Ihre Wahl des Erscheinungsbilds, ein Jahr; sidebar_state: ob die Seitenleiste der Anwendung offen ist, sieben Tage
– fristo_consent: Ihre Antwort auf diese Frage, ein Jahr
– fristo_reinigung: der Ausweis einer Reinigungsfirma auf dem Telefon, das den Link des Ausweises geöffnet hat, ein Jahr

Analyse — nur mit Ihrer Einwilligung:
– fristo_av: eine zufällige Kennung, an der wir wiederkehrende Besuche erkennen, ein Jahr. Sie enthält nichts über Sie und wird nur auf unseren öffentlichen Seiten gelesen.

Ausserdem legt die Seite im Speicher Ihres Browsers (nicht als Cookie, und ohne es an uns zu senden) ab: Ihre Lesehilfen, die gewählte Währung der Preise und Ihre Cookie-Wahl.

Für Dritte setzen wir keine Cookies. Einzige Ausnahme ist Google reCAPTCHA: Es wird geladen, sobald der Abschnitt mit dem Kontaktformular auf dem Bildschirm erscheint, und kann dann eigene Cookies setzen (Abschnitt „Das Kontaktformular und sein Spamschutz").

Das Kontaktformular und sein Spamschutz

Was Sie ins Formular schreiben — Name, E-Mail-Adresse, freiwillig Betrieb und Telefon, Ihre Nachricht —, speichern wir, um zu antworten. Die Anfrage und den Austausch dazu löschen wir zwei Jahre nach der letzten Nachricht automatisch.

Gegen Massenzusendungen setzen wir Google reCAPTCHA v3 ein. Sobald der Abschnitt mit dem Formular auf dem Bildschirm erscheint, lädt Ihr Browser ein Skript von Google. Ab da gehen technische Angaben zu Ihrem Gerät und Ihrem Verhalten auf der Seite an Google — auch in die USA —, und beim Absenden werden sie zu einer Punktzahl verrechnet, die sagt, wie wahrscheinlich Sie ein Mensch sind. Grundlage ist unser berechtigtes Interesse an einem Formular, das erreichbar bleibt (Art. 31 Abs. 1 DSG, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); für die Übermittlung in die USA stützen wir uns auf das EU-US Data Privacy Framework und dessen Swiss-US-Teil, nach dem Google zertifiziert ist.

Es gelten zusätzlich die Datenschutzerklärung und die Nutzungsbedingungen von Google (policies.google.com). Wir speichern von dieser Prüfung nur die Punktzahl, um beurteilen zu können, ob die Schwelle richtig sitzt. Hält der Spamschutz Ihre Anfrage zurück, erreichen Sie uns per E-Mail an email@fristo.ch.

Besuchsstatistik

Wir möchten wissen, wie unsere öffentlichen Seiten — Startseite, Rechtsseiten, Registrierung — genutzt werden, um sie zu verbessern. Dafür gibt es zwei Stufen.

Ohne Einwilligung zählen wir anonym: eine Zeile je Tag mit Seite, Sprache, Gerätetyp (Telefon oder Rechner) und dem Namen der Website, von der jemand kam — und einem Zähler. Keine IP-Adresse, keine Kennung in Ihrem Browser, keine Uhrzeit. Daraus lässt sich kein Besuch zurückverfolgen, auch für uns nicht.

Mit Ihrer Einwilligung erfassen wir je Seitenaufruf zusätzlich:
– die zufällige Kennung aus dem Cookie fristo_av und eine Kennung der Sitzung
– die aufgerufene Seite mit ihrer Adresse, einschliesslich Kampagnenangaben (utm)
– die Seite, von der Sie kamen
– Browser, Betriebssystem und Gerätetyp, abgeleitet aus der Kennung, die Ihr Browser mitschickt
– Land und, wo verfügbar, Stadt — ermittelt vom vorgeschalteten Netz unseres Hostinganbieters aus der IP-Adresse
– Sprache, Zeitpunkt und wie schnell die Seite geantwortet hat

Nicht gespeichert werden Ihre IP-Adresse (auch nicht verschlüsselt oder gekürzt), Ihr Name, Ihre E-Mail-Adresse oder ein Bezug zu einem Konto. Die Daten liegen bei unserem Hostinganbieter in Frankfurt, werden nicht weitergegeben und nach 14 Monaten gelöscht.

Hinter der Anmeldung gibt es keine Besuchsstatistik und keine Auswertung Ihres Verhaltens. Damit Fristo zuverlässig läuft, halten wir dort technische Angaben zu jedem Aufruf fest — welche Seite, wie schnell, ob ein Fehler auftrat (Nightwatch, Abschnitt „Wer sonst noch Zugriff hat").

Rundschreiben

Wir informieren die Konten unserer Kunden in Fristo über Neuerungen, Wartungen und Störungen, laden zu Anlässen ein und grüssen zu Feiertagen. Ein solches Rundschreiben erscheint bei den Benachrichtigungen und unter „Neuigkeiten"; wichtige schicken wir zusätzlich per E-Mail oder als Mitteilung aufs Telefon (Abschnitt „Die Fristo-App").

Dafür nutzen wir, was Ihr Konto ohnehin enthält — Name, Sprache, Rolle und Betrieb —, damit ein Rundschreiben die Richtigen erreicht, in ihrer Sprache und mit ihrem Namen. Je Person halten wir fest, ob und wann sie es geöffnet hat, ob es ihr beim Öffnen von Fristo schon eingeblendet wurde und ob es ihr per E-Mail zugestellt wurde: So gilt es als gelesen und erscheint nicht zweimal. Ausgewertet wird nur die Zahl, nie die einzelne Person — wir sehen, wie viele ein Rundschreiben geöffnet haben, nicht wer. Ob Sie eine E-Mail öffnen, erfassen wir nicht.

Von Rundschreiben per E-Mail zu Anlässen, Feiertagen und Neuerungen können Sie sich jederzeit abmelden — über den Link in jeder Rundschreiben-E-Mail oder in Fristo unter „Neuigkeiten". In Fristo selbst erscheinen sie weiterhin. Ausgenommen sind Mitteilungen zu Störungen, Wartungen und Korrekturen und persönliche Nachrichten zu Ihrem Vertrag; sie gehören zu unserer Leistung und kommen auch nach einer Abmeldung.

Bilder in Rundschreiben liegen unter einer öffentlichen Adresse mit zufälligem Namen, für alle Empfänger dieselbe — sonst zeigte Ihr Mailprogramm sie nicht an. Sie enthalten keine Daten von Betrieben.

Den Text kann uns ein Sprachmodell von Anthropic vorschlagen und übersetzen (Abschnitt „Wer sonst noch Zugriff hat"). Dorthin gehen nur unsere eigenen Texte, keine Angaben über Sie oder Ihren Betrieb.

Grundlage ist für Mitteilungen zu Störungen, Wartungen, Korrekturen und Ihrem Vertrag die Vertragserfüllung (Art. 31 Abs. 2 lit. a DSG, Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO), für die übrigen Rundschreiben unser berechtigtes Interesse, unsere Kunden über Fristo zu informieren (Art. 31 Abs. 1 DSG, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

Die Fristo-App

Die App für das iPhone ist ein weiterer Zugang zu derselben Anwendung; alles in dieser Erklärung gilt auch für sie. Dazu kommt:

Gerät: Beim Koppeln halten wir zum Gerät fest, was es ist („iPhone"), die Versionen von App und Betriebssystem, einen Namen wie „iPhone von Marco" und wann es zuletzt genutzt wurde. So sehen Sie und Ihr Betrieb in Fristo, welche Geräte angemeldet sind, und können jedes einzeln abmelden. Ein Gerät, das 90 Tage nicht genutzt wurde, ist von selbst abgemeldet — bei Betrieben mit eigenem Anmeldesystem nach 30 Tagen.

Mitteilungen: Erlauben Sie Mitteilungen, erhält die App von Apple eine Kennung, an die wir Mitteilungen schicken — etwa „Neuer Auftrag für Sie" mit Titel und Ort des Auftrags oder eine neue Nachricht mit Absender und Anfang des Textes. Zugestellt werden sie über den Push-Dienst von Apple. Abmelden löscht die Kennung bei uns.

Kamera und Fotos: Die Kamera liest QR-Codes auf dem Gerät; übertragen wird nur der erkannte Code. Fotos, die Sie an einem Auftrag, einer Meldung oder in einem Gespräch aufnehmen oder aus Ihren Fotos wählen, gehen an Fristo wie ein im Browser hochgeladenes Foto.

Diktat: Die Spracherkennung läuft auf dem Gerät. Übertragen wird nur der erkannte Text, nie die Aufnahme.

Face ID und Gerätecode: Die Prüfung macht das Betriebssystem. Die App erfährt nur, ob sie gelungen ist.

Auf dem Gerät: Damit Sie ohne Empfang arbeiten können, speichert die App Ihre eigenen Aufträge mit den zugehörigen Gebäuden, Anlagen und Dokumenten sowie Eingaben, die noch nicht gesendet sind — mit dem Dateischutz des Betriebssystems. Widgets, Sperrbildschirm und Dynamic Island zeigen nur, was schon auf dem Gerät liegt. Beim Abmelden löscht die App all das.

Keine Werbung, kein Tracking: Die App enthält keine Werbung und keine Analyse- oder Tracking-Dienste Dritter.

Herunterladen und Aktualisieren laufen über den App Store; dafür ist Apple selbst verantwortlich.

Ihre Rechte

Sie können Auskunft über Ihre Daten verlangen und eine Kopie davon, sie berichtigen, löschen oder einschränken lassen und sie in einem gängigen elektronischen Format erhalten, um sie weiterzugeben (Art. 25, 28 und 32 DSG, Art. 15 bis 20 DSGVO).

Das meiste geht ohne uns. Die Auskunft laden Sie im Profil unter „Ihre Daten" herunter — ein signiertes PDF zum Lesen und eine JSON-Datei zum Weitergeben; für den ganzen Betrieb tut es die Verwaltung unter „Support und Datenschutz". Ihre Angaben berichtigen Sie im Profil; die Daten des ganzen Betriebs lädt die Verwaltung mit dem Datenexport vollständig herunter. Löschung und Einschränkung verlangen Sie an denselben Stellen; wir erledigen sie innert 30 Tagen und schicken Ihnen ein signiertes Protokoll. Eingeschränkt heisst: Ihre Daten bleiben gespeichert und lesbar, geändert und weiter bearbeitet werden sie nicht mehr.

Was wir als Nachweis aufbewahren müssen, bleibt auch nach einer Löschung — Rechnungen, unterschriebene Verträge und die Annahme der Bedingungen (Abschnitt „Wie lange"). Wo Ihr Betrieb in seinen Unterlagen auf Sie verweist — Aufträge, Rückmeldungen, Nachweise —, steht danach „Ex-Mitarbeiter/in". Einweisungen in Medizinprodukte behalten Name, Personalnummer und Unterschrift, weil der Betrieb sie als Nachweis zum Gerät aufbewahrt (Medizinproduktebuch).

Ohne Konto oder bei Fragen: datenschutz@fristo.ch. Geht es um Daten, die ein Betrieb in Fristo erfasst hat, ist er verantwortlich; verlangen Sie die Löschung oder Einschränkung in der Anwendung, informieren wir ihn, und er kann innert zehn Tagen widersprechen. Wenn Sie nicht weiterkommen, steht Ihnen der Weg zum Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten offen (edoeb.admin.ch); im EWR an die für Sie zuständige Aufsichtsbehörde.

Ihr Widerspruchsrecht

Wo wir uns auf ein berechtigtes Interesse stützen, können Sie der Bearbeitung jederzeit widersprechen — aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben. Eine Nachricht an datenschutz@fristo.ch genügt. Wir bearbeiten die Daten dann nicht weiter, ausser es gibt zwingende Gründe dafür, die Ihre Interessen überwiegen, oder wir brauchen sie, um Rechtsansprüche durchzusetzen oder abzuwehren.

Zugriff durch den Support

Im Alltag sehen wir Ihre Daten nur, wenn Sie den Zugriff für einen Vorgang sichtbar freigeben. Er ist befristet und wird protokolliert; das Protokoll können Sie einsehen.

Ausgenommen ist, was ohne Ihre Freigabe nötig ist: eine Störung oder einen Sicherheitsvorfall beheben, eine Sicherung wiederherstellen, einem Hinweis auf Missbrauch nachgehen oder eine gesetzliche Pflicht erfüllen. Solche Zugriffe beschränken wir auf das Nötige und halten sie fest.

Wenn sich etwas ändert

Wir passen diese Erklärung an, wenn sich die Anwendung oder die Rechtslage ändert. Oben steht der Stand. Bei wesentlichen Änderungen informieren wir die Verwaltung der Betriebe per E-Mail oder in der Anwendung.